Rosemarie Zens lebt als Lyrikerin, Essayistin und Fotokünstlerin in Berlin.
Ihre Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld von Sprache, Körper und Bild. Ausgehend von einer frühen Tätigkeit als Englisch- und Geschichtslehrerin (1969-1974), unterbrochen durch Elternzeiten nach der Geburt ihrer Tochter und ihres Sohnes, führte ihr Weg über ein Zweitstudium der Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München zur Promotion über Krankheit und Medizin im literarischen Text. Zum Spätwerk von Wilhelm Raabe“ (Königshausen & Neumann, Würzburg 1990). Dies wissenschafts-, sprach- und gesellschaftskritische Thema vertiefte sie in einer berufsbegleitenden Ausbildung in hermeneutischer Anthropologie und daseinsanalytisch geprägter Psychoanalyse in Zürich. Während ihrer Tätigkeit als Psychotherapeutin in eigener Praxis dokumentierte sie ihre Arbeit in wissenschaftlichen Beiträgen, Fachbüchern und Zeitungen.
Seit 1998 veröffentlicht Rosemarie Zens Gedichte und Essays in Einzelbänden, Anthologien, Hörbüchern und Literaturzeitschriften. Ihre Fotografien, seit jeher Teil ihres künstlerischen Werkes, werden seit 2005 international in Galerien, Museums-sammlungen, Monografien und Magazinen präsentiert.

„Das Rätsel der Sichtbarkeit, das in Wort, Klang und Stimme, in Ausschnitten und Collagen, in Tonbildern und Sprachfiguren wie eine Art Palimpsest innerer und äußerer Welten aufscheint, wird nicht gelöst, sondern verdoppelt: als ein Spiel mit der Zeit und ein Spiegel unserer selbst. So können wir erneut zum Beobachter und Betrachter werden, zum Schreiber und Leser, zum Stimmgeber und Zuhörer mit eigenen Assoziationen und Erzählungen.“ Rosemarie Zens

 

BioBibliografie

 

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